| Das Falttor - was gut ist, kommt wieder |
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Durch die Entwicklung des Sektionaltors, dessen Gewicht über Torsionsfedern ausgeglichen wurde, sowie mit der damit einhergehenden Möglichkeit der besseren Isolierung verdrängte dieses die bis dato bewährte Tortechnik immer weiter ins Abseits. Bedingt durch Ölkrise und steigende Energiepreise mussten die schlecht isolierten Stahlfalttore mit ihren darüber hinaus gefährlichen Quetschstellen an den Flügelkanten immer häufiger dem Sektionaltor weichen. Durch Adaption der im Sektionaltorbau verwendeten Profilsystemen in den Falttorbau in Verbindung mit hoch isolierenden Füllungen bei gleichzeitigem Einsatz von großvolumigen Gummi-Unfall-Schutzprofilen zwischen den Flügeln erlebt das Falttor eine Renaissance. Einsatz in der Industrie
Trotzdem erlauben unsere leichtlaufenden Rollapparate die Betätigung eines z.B. 20m breiten und 4 m hohen Tores. Mit dieser Größe deckt man bereits einen Großteil der in der Sportfliegerei benötigten Dimensionen ab. Die hier erforderliche Bodenführung, die in den Boden eingelassen wird ist für Sportflugzeuge ohne Probleme überfahrbar. Auch hier bietet die Möglichkeit des in das Torblatt zu integrierenden Gehflügels einen Vorteil, da im Bedarfsfall nur ein Flügel bewegt werden muss. Einsatz in Waschhallen Speziell bei Waschhallen bietet das Falttor besondere Vorteile:
Einsatz in Tiefgaragen Auch in modernen Tiefgaragen tritt immer häufiger das Problem der zu geringen Sturzhöhe auf. Tiefgaragen werden aus Kostengründen immer niedriger und der zur Verfügung stehende Raum für die Tortechnik geht immer mehr gegen Null. Hier stellt sich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, Aussparungen in Betondecken zu gießen, Mit dem geringen Sturzbedarf und der Einsparmöglichkeit der gesetzlich vorgeschriebenen Die einzige Vorraussetzung neben den oben genannten Mindestanschlägen ist ein ebener oder im Öffnungsbereich fallender Boden. Ersatz von alten Toren Beim Austausch von z.B. 30 Jahren alten Toren werden wir immer wieder mit beengten Einbausituationen konfrontiert, da das Sektionaltor bis dahin weitgehend unbekannt war und alle Architekten vom Platzbedarf eines Falttores ausgegangen sind. Weiterhin stellen Kranbahnen häufig ein Hindernis für Sektionaltore dar, da die vorhandenen Platzverhältnisse den Einbau dieses Tortyps nicht erlauben. Beispiel für Mindestplatzbedarf Falttor 90° öffnend, 4 Flügel Sondertor "MUSIKMUSCHEL INSEL JUIST"
Auch hier waren minimale Einbaumaße ausschlaggebend für den Einbau des Falttores. Weiterhin sollten keine störenden Führungsschienen den optischen Eindruck der Musik-Muschel im geöffneten Zustand stören.
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