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Ein Tor fährt Achterbahn Drucken
SonderbeschlagBesondere Einbaubedingungen verlangen nach besonderen Lösungen. Wir als "Die Torbauer" in Deutschland scheuen uns nicht, auch ungewohnte Wege in der Umlenkung von Sektionaltoren zu gehen.

Im Normalfall werden Laufschienen von Sektionaltoren immer mit einer gewissen Steigung von der Einbauhöhe weg ausgeführt. Dieses "Gefälle" zur Öffnung führt zum Einen zum eigenständigen Schließen des Tores und sorgt zum Anderen für eine Aufrechterhaltung der Seilspannung, da das Tor immer mit einem gewissen Gewicht in den Seilen hängt.

Im vorliegenden Fall hätte ein normaler Einbau mit nach hinten steigenden Laufschienen zu Einbußen im Bereich der lichten Torhöhe geführt und der Freiraum im rückwärtigen Bereich hinter dem Gitterbinder wäre für Querverkehr durch hereinragende Rücklaufschienen ebenfalls eingeschränkt worden. Das nach hinten verlaufende Gefälle beträgt 21,5°.

SonderbeschlagZur Lösung dieser durch die Gebäudegeometrie vorgegebenen Probleme mit den zur Verfügung stehenden Einschubtiefen sind wir einen neuen Weg gegangen. Um jeden zur Verfügung stehenden Zentimeter zu nutzen haben wir das Tor erst ein Stück nach oben gefahren um dann eine "negative" Steigung folgen zu lassen. Der Knackpunkt bei dieser Ausführung liegt im Anschubmoment um den überwiegenden Teil des Torblattgewichtes in die Senkrechte zu bekommen. Hier erfolgte der Anschub über verstärkte und überlange Gasdruckdämpfer, die die Schließbewegung über den kritischen Punkt hinweg unterstützt. Natürlich erfolgt die Torbedienung über einen E-Antrieb.

 

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